Die beste Art mit dem Handy
Inhalte aus dem Internet abzurufen
Einige Muster von BeeTaggs

Der Code auf der Briefmarke führt direkt ins Internet

Mit einem modernen Handy kann man heutzutage viel mehr als nur telefonieren, SMS schreiben oder Fotos versenden. Neu gehört auch Mobile Tagging zum Angebot. Diese Technologie ermöglicht es, über einen sogenannten BeeTagg, eine zweidimensionale Abbildung, die Verbindung zu einer Internetseite herzustellen. Die Schweizerische Post gibt erstmals eine Briefmarke mit einem integrierten BeeTagg heraus.

Beetagg bringt Leben in Werbeanzeigen
Werbefachleute hatten schon immer mit der Ungewissheit zu kämpfen, ob ein Plakat oder eine Anzeige den Kunden tatsächlich zum Kauf anregt. Mit dem "Beetagg" gibt man dem Kunden ein gutes Kaufargument mehr an die Hand. Es handelt sich hierbei um einen kleinen rechteckigen Wabencode (siehe Bild), der ein Plakat an jedem erdenklichen Ort interaktiv werden lässt, sobald er von einer Handykamera fotografiert wird.

Nach der Aufnahme des Beetagg wird der Nutzer mit dem Handy-Microbrowser
weitergeleitet. So sollen in Zukunft passende Zusatz-Informationen, Shopping-Portale, Gutscheine und Kundenkommunikation an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. Der potenzielle Kunde braucht nur ein Fotohandy und die kostenlose Software "Beetagg Reader". Das Schweizer Unternehmen Connvision aus Zug vertreibt den Beetagg seit Anfang Juni.

20 Prozent Wachstum generiert - Hohe Teilnehmerzahlen

Einer der ersten Kunden ist das Stadtmagazin "Nightguide Zürich". Einige Anzeigen von Diskos, Einzelhändler und Bars trugen einen Beetagg. Ergebnis: Das Anzeigenvolumen erhöhte sich mit Einführung des kleinen Code-Quadrats um 20 Prozent. In zwei Wochen hätten bereits mehr als 6500 Leser die neue Technik genutzt - bei einer Auflage von insgesamt 100.000 Exemplaren. Auch prominente Kunden wie der Sekthersteller Freixenet bieten Features via Beetagg: Auf dem Microbrowser erhält man Zugang zu einer Reihe von Cocktail-Rezepten.

Weitere Einsatzmöglichkeiten
Das ist aber noch nicht alles, was Beetagg kann. Erfinder Connvision stellt sich vor, dass Zeitungen Berichte über einen Konzertstart mit einem Beetagg versehen, über den der Leser direkt zum Ticketkauf gelangt; Beetaggs in Kleinanzeigen können auf Fotos und ausführliche Beschreibungen verlinken und Firmen können Geschäftspapiere, Visitenkarten und Werbematerialien mit dem Wabenmuster versehen. Ausländische Handy-Nutzer können die Zusatzinformationen sogar sich in der im Handy eingestellten Sprache abrufen. Ein Firmensprecher bestätigte gegenüber der FTD Gespräche mit einer Reihe größerer Telekom-Anbieter und Verlage in Deutschland und der Schweiz.
2D-Codes wie der Beetagg haben noch weitere Vorteile. Das kränkelnde Anzeigengeschäft von Printmedien ließe sich nicht nur beleben, Connvision-Kunden können sogar auf Daten über Nutzungshäufigkeit und -dauer zugreifen und damit Marktforschung betreiben. Da der Nutzer die Information erst nach Einwilligung erhalten kann, gebe es keine datenschutzrechtlichen Probleme.
BeeTagg Startseite erste Schritte:

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So funktioniert Mobile Tagging.