Chance für Bildung!
Die Schule ist für die Kinder da, nicht die Kinder für die Schule!
Freie Schulwahl für alle
elternlobby.ch
Schulwahl-Initiative unterstützen
Unterschriftenbogen
Argumente für freie Schulwahl
OECD-Studie
Europa-Grafik

Argumente für die freie Schulwahl

Wahlfreiheit für alle Bevölkerungsschichten“

Heute haben wir eine Zweiklassengesellschaft: Wohlhabendere Eltern können ihre Schule wählen (Umzug in ein anderes Quartier oder sie schicken ihr Kind in eine Privatschule). „Arbeiterfamilien“ können sich das nicht leisten. Das ist unfair! Mit der Initiative der elternlobby.ch erhalten alle Bevölkerungsschichten die Wahlfreiheit.

„Gleich lange finanzielle Spiesse für alle Schulen“

Laut Bundesverfassung hat jedes Kind Anrecht auf unentgeltlichen Unterricht. Alle Schulen, die für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich sind, sollen auch von der Öffentlichkeit bezahlt werden. Gleich lange finanzielle Spiesse für alle Schulen. Von den Eltern dürfen keine zusätzlichen Schulgelder verlangt werden.

„Bildungsvielfalt“

Es gibt viele gute Schulen. „Die“ Schule, die gut ist für alle Kinder, gibt es nicht. Um jedem Kind eine seinem Potenzial entsprechende Bildung zu ermöglichen, braucht es eine Vielfalt von Schulen mit unterschiedlichen Konzepten. Die Eltern sollen diejenige Schule selber wählen können, welche ihrem Kinde und ihrer Familie am besten entspricht.

„Durchmischung für alle Bevölkerungsschichten“

Jetzt haben wir Ghettoschulen mit bis zu 100% Migrantenanteil. Schulen sind der Spiegel des Quartiers. Wie gut eine Schule durchmischt ist, hängt im Wesentlichen von der Durchmi-schung der Bevölkerung in ihrer Umgebung ab. Für eine bessere Durchmischung ist vor allem die Stadt- und Quartierplanung gefordert. Die freie Schulwahl ermöglicht auch einkommens-schwächeren Eltern eine Schule zu wählen, wodurch alle Schulen durchmischt sein könnten, auch Private.

„Chancengleichheit“

Laut Bildungsforschung zählt ausgerechnet die Schweiz mit seinem staatlichen Schulmonopol zu den OECD-Ländern mit der grössten Chancenungleichheit, d.h. der grössten Abhängigkeit schulischer Leistungen von der Herkunft der Eltern. Gerade in Ländern mit freier Schulwahl sind die Bildungschancen von Kindern bildungsferner Schichten deutlich höher als in der Schweiz. Beweis = mehr bildungsfernere Schichten an höheren Schulen.

„Eltern-Verantwortung / Information“

Gegner befürchten, dass Eltern, insb. „Bildungsfernere“ wahlunfähig sind. Gegenfrage: Welche Schule haben diese Eltern besucht, in der sie nicht zu urteilsfähigen, mündigen Bürgern gebildet worden sind? Wir können viermal im Jahr zu komplizierten Sachfragen abstimmen, unseren Partner, den Arzt, das Spital, die Religion und vieles mehr wählen. Warum stellt man uns ausgerechnet im Bildungswesen als unmündig hin?

Mit den heutigen Informationsmöglichkeiten im Web können sich die verschiedenen Schul-modelle mit ihrem Leitbild günstig präsentieren. Zudem ist die Mund-zu-Mund Propaganda die beste und günstigste Werbung und funktioniert gerade bei bildungsferneren Schichten hervorragend.

„Schulstandort“

Erfahrungen in Ländern mit freier Schulwahl bestätigen, dass 90–95% trotzdem ins nächst-gelegene Schulhaus gehen. Wir möchten lediglich, dass bei Bedarf ein Wechsel (auch inner-halb der Staatsschule) unbürokratisch und ohne Kostenfolge möglich ist (z.B. Mobbing, Tagesstrukturen, Lernschwächen…..).

„Kleine Gemeinden“

Einwohner aus ländlichen Gebieten haben in ihrem Dorf nicht die Auswahl von z.B. verschie-denen ärzten. Sie nehmen Einschränkungen in verschiedenen Bereichen in Kauf, weil ihnen andere Vorteile wichtiger sind. Alternative Schulen könnten bei freier Schulwahl in regionalen Zentren entstehen, welche mit dem ÖV gut erreichbar sind (z.B. F’feld, W’felden ….). Diese könnten auch von Schülern kleinerer Gemeinden besucht werden.

„Rettung von Dorfschulen“

Mit der freien Schulwahl können bedrohte Dorfschulen, die der staatliche Verwaltungsapparat schliesst, mit der Pro-Kind-Pauschale als Verein oder Stiftung gerettet werden. Mit einem bedürfnisorientierten Schulkonzept können diese Schulen erhalten und weitergeführt werden. In Deutschland und Dänemark konnten durch initiative Eltern auf diese Weise viele Dorf-schulen gerettet werden. Beispiel im Thurgau: Engishofen - staatliche Schliessung 2007, Rettung durch Elterninitiative.